SCHRIFT
... werden in Zukunft die Besucher bei  Veranstaltungen des Vereins. Möglich wird dies durch eine Spende der “Dresdner Stiftung Soziales und Umwelt der Ostsächsischen Sparkasse”.
Wenn Zuhörer über schwere Verständlichkeit klagen, kann dies neben eigener Hörschwäche auch an einer zu leisen Stimme des Vortragenden oder an mangelhafter bzw. fehlender Raumakustik liegen. Als Abhilfe können wir nun  bei Veranstaltungen eine komfortable und einfach installierbare Sprachverstärkung einsetzen. Besonderen Wert haben wir auf eine einfache Bedienbarkeit gelegt. Durch Funkübertragung und Akkubetrieb werden keine Kabel benötigt und der  Betrieb ist unabhängig von räumlichen Gegebenheiten und auch “auf der freien Wiese” möglich. Zusätzlich zu dieser  akustischen Verstärkung wollen wir Teilnehmern mit starker Beeinträchtigung des Hörvermögens eine Bluetooth-Übertragung auf geeignete Kopfhörer anbieten.
Natürlich ist unsere kleine 5 kg leichte neue Anlage weder dafür geeignet noch dafür vorgesehen größere Räume oder Außenflächen zu beschallen. Dafür hat der Verein schon seit längerem eine leistungsfähige PA-Anlage, deren Aufbau und Betrieb aber Aufwand und Erfahrung erfordert. Mit den beiden miteinander kompatiblen Anlagen kann der Verein jetzt die akustischen Anforderungen der meisten Veranstaltungen abdecken.

Logo Mitteilungsblatt Die Februar-Ausgabe Nr. 115 der Mitteilungen für Hellerau ist gedruckt und wird in diesen Tagen verteilt und verschickt und kann in den üblichen Bezugsquellen für 1 Euro gekauft werden. Diese Ausgabe enthält viele Beiträge zu Rähnitz und u.a. folgende Artikel:

  • LIEBE HELLERAUER ... zur problematischen Situation der Waldschänke
  • WIR MACHEN SCHLUSS: Nach 10 Jahren Festspielhaus verabschiedet sich Dieter Jaenicke und sein Team
  • 750 JAHRE RÄHNITZ:
    • Der Bauernweg
    • Die Rähnitzer Kirche
    • Die Meridiansäule
    • DER "WILSCHDORFER MÄNNERGESNGVEREIN": Rückblick auf 135 Jahre Tradition
  • KINDERFEST AM GONDLER
  • SCHNELLER, HÖHER, WEITER: 2 junge Hellerauerinnen in der 2. Bundesliga Volleyball

Und wie immer viele Informationen rund um Hellerau.

Am 19. April 2018 um 16.00 Uhr wird auf dem Alten Friedhof Klotzsche eine Gedenktafel für die Designerin und Professorin Margarete Junge (1874-1966) aus Anlass ihres 52. Todestages enthüllt. Auf dem Alten Friedhof Klotzsche hatte sie ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Margarete Junge gehört zu jenen Künstlerinnen, die in ihrer Zeit Wegweisendes geleistet haben, die aber zu Unrecht weithin in Vergessenheit geraten sind. In den Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst spielte sie in der Anfangszeit als Möbeldesignerin eine herausragende Rolle. Der berühmte belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde würdigte sie publizistisch und beschäftigte sie als Entwerferin.
In den  Dresdner Werkstätten für deutschen Hausrat Theophil Müller war sie ebenso erfolgreich:  von ihr entworfene Produkte waren auf Ausstellungen in Italien und auf der Weltausstellung in St. Louis (USA) zu sehen.
Als Dozentin und später erste Professorin an der Dresdner Kunstgewerbeschule förderte sie Schülerinnen wie Margarete Wendt und Margarete Kühn beim Schritt in die Selbständigkeit. Deren Firma  besteht bis heute. Margarete Junge trat für die Gleichberechtigung von Studenten und Studentinnen ein und bekämpfte den in der Weimarer Republik wachsenden Antisemitismus unter den Studierenden. 1934 wurde sich vorzeitig von den Nazis aus ihrem Amt entlassen.

Die Margarete Junge Gesellschaft e.V. hat durch Publikationen und Veranstaltungen das Andenken an Margarete Junge belebt. Sie lädt gemeinsam mit den Deutschen Werkstätten alle Interessierten zur Feierstunde mit dem folgenden Programm herzlich ein:

 Pfarrer Olaf Börnert: Begrüßung: Der Alte Friedhof Klotzsche als historischer Ort
Anette Helmuth, Deutsche Werkstätten: Grußwort
Jürgen Vietig: Kurzbericht über Entstehung und Arbeit der Margarete Junge Gesellschaft e.V.

Enthüllung der Gedenktafel durch Marion Welsch

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