Nachdem das sächsische Kabinett die Weltkulturerbe-Bewerbung mit dem Titel:" Hellerau - Laboratorium einer neuen Menschheit" auf den ersten Platz der Landesliste gesetzt hat, wollen die Initiatoren nun die allgemeine Begeisterung und die Aufmerksamkeit in Stadt und Land nutzen, um zügig die Antragsunterlagen zu erarbeiten. Unterstützung wurde von vielen Seiten zugesagt, aber für die vielfältigen Aufgaben der Antragsvorbereitung bedarf es einer Organisation, die über den Status einer Interessengemeinschaft hinausgeht. Deshalb wurde am 15.10.2012 der Verein „Weltkulturerbe Hellerau" mit dem satzungsgemäßen Ziel gegründet, die Bewerbung von Hellerau als Weltkulturerbe durch die Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO vorzubereiten.
KABINETTSENTSCHEIDUNG GEFALLEN: HELLERAU IST EINER DER BEIDEN SÄCHSISCHEN WELTERBE-KANDIDATEN
Die erste Hürde ist genommen: Das sächsische Kabinett hat am 26. Juni 2012 entschieden, dass Hellerau sowie die Leipziger Notenspur die beiden sächsischen Kandidaten sind, die der Freistaat der deutschen Kultusministerkonferenz für die Fortschreibung der deutschen Tentativliste der UNESCO Welterbekonvention vorschlägt. Das Kabinett folgte damit der Empfehlung der vom Sächsischen Ministerium des Innern (SMI) eingesetzten Expertenkommission, die Hellerau nominiert hatte. „Wir freuen uns sehr, dass das Kabinett und die Expertenkommission in Hellerau, seiner einmaligen Geschichte und seiner heutigen Ausprägung das Potential als UNESCO Welterbestätte sehen“, sagt Fritz Straub, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH und Sprecher der Hellerauer Bewerbung. „Jetzt beginnt das Rennen in Deutschland, dem wir uns ebenso engagiert widmen werden wie wir es auf Landesebene getan haben.“
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