SCHRIFT

HellerAu ist eine der ältesten Gartenstädte Deutschlands. Vom Fabrikanten Karl Schmidt mit damals bedeutenden Künstlern und Architekten geplant, wurde 1909 eine große Idee realisiert. Leben, Arbeit und Kultur sollten ein harmonischer Dreiklang sein. Das Experiment zog bedeutende Künstler aus ganz Europa an.

Zeichnung von Juliane Hackbeil

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Unter diesem Titel hielt Prof. Michelis anlässlich der 100-Jahr Feier des Festspielhauses einen Lichtbildvortrag mit vielen Fotos aus der Zeit direkt nach der Wende. Um dem Vergessen vorzubeugen, möchten wir einige dieser interessanten Zeitdokumente hier veröffentlichen. Die Nummern in eckigen Klammern in der darauffolgenden Kommentierung verweisen auf das entsprechende Foto in der Galerie.

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Mit dem Tod von Lothar Dunsch, seinem Gründer und Chef, stirbt auch der Hellerau-Verlag. Der Chemie-Professor starb im Herbst letzten Jahres nach schwerer Krankheit. 1990 gründete er aus Interesse an der sächsischen Kulturgeschichte seinen eigenen Verlag, quasi als Hobby, und sah sich in einer  Tradition mit den frühen Hellerauer Verlegern, wie Jacob Hegener.

Mit seiner Verlagsarbeit hat Lothar Dunsch maßgeblich zur Renaissance von Hellerau nach der Wende beigetragen. Viele Bücher über die Geschichte von Hellerau, die in rein kommerziellen Verlagen keine Chance gehabt hätten, sind von ihm veröffentlicht worden. Einige davon sind auf unserer Literaturseite zu finden.

Leider werden diese Bücher in Kürze im Buchhandel nicht mehr zu bekommen sein. Der Bürgerverein hat zumindest von allen ein Exemplar in seiner Vereinsbibliothek.

Hellerau hat in seiner Geschichte weit über Dresden hinaus Spuren hinterlassen und hin und wieder führen solche Spuren zurück nach Hellerau, wie diese:

Im Mai letzten Jahres übereignete Prof. Jochimsen aus Flintbek bei Kiel dem Bürgerverein eine Reihe Fotos und Postkarten aus dem Nachlass seiner Tante. Kristin Jochimsen war in den Jahren 1933- 1935 Schülerin der Menzler-Marsmann-Schule für Gymnastik in Hellerau. Die Schule befand sich in diesen Jahren auf dem Tännichtweg, das Wohnheim im Haus Nr. 9, der Übungsraum in der Nr. 5.

Dora Menzler hatte ihre Schule für Rhythmische Gymnastik 1931 von Leipzig nach Hellerau verlegt. Mit der Machergreifung der Nationalsozialisten wurde sie als Halbjüdin vom Festspielhausgelände verdrängt und zog sich nach Wustrow an der Ostsee zurück, wo auch jeden Sommer ihre Schule stattfand. Ihre bewährte Lehrerin Hildegard Marsmann führte die Schule nach Menzlers pädagogischem Konzept am Tännichtweg weiter.

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Titelseite 40J HellerauDer literarische Beitrag zu runden Geburtstagen von Firmen, Vereinen oder auch Stadtteilen ist üblicherweise die Festschrift, mit geschichtlichem Abriss, Anekdoten und möglichst vielen Grußworten. Das war in Hellerau nicht anders.

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Ein Beitrag von Werner Thiele, Bernried. Dieser Beitrag wurde im August 2011 auch im Magazin "Der Aktiensammler" veröffentlicht.

Der Handwerker und Künstler Karl Schmidt konzipierte und errichtete, unter anderen mit dem Schriftsteller Wolf Dohrn, Anfang des vorigen Jahrhunderts den Ort Hellerau. Zugrunde lag die Idee der Gartenstadt von Ebenezer Howard, einem englischen Büroangestellten und Visionär. Die Gartenstadt sollte eine unabhängige Stadt und nicht nur ein Vorort sein, mitten im Grünen liegen und Wohnsiedlungen, Fabriken und ein Kulturangebot vereinen. In Hellerau wurde das 1:1 umgesetzt.

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