SCHRIFT

Ein dauerhaftes Gewerbegebiet am Augustusweg lässt sich kaum noch verhindern.

Anfang November 2017 wurde im Stadtrat ein Antrag der Grünen abgelehnt, den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 3005 Hellerberge zurückzunehmen. Im Folgenden möchten wir die Konsequenz dieser Entscheidung im geschichtlichen Kontext dieses Gewerbegebietes erläutern.

Nach der Wende wurden die bereits zu DDR-Zeiten gewerblich genutzten Flächen am Augustusweg von den Firmen Beutelhäuser (Nordseite) und Richter (Südseite) erworben. Die Stadt Dresden erlaubte eine befristete gewerbliche Nutzung der Grundstücke auf der Nordseite, nicht jedoch für die Südseite, wo die gewerbliche Nutzung bis heute illegal ist. Der damalige Stadtrat und die Verwaltung waren sich darüber einig, dass dieses Gelände einmal wieder der Natur übergeben werden sollte und überhaupt, nur wegen kurz nach der Wende fehlender erschlossener Gewerbegebiete, eines auf Zeit sein sollte.

Landschftsschutzgebiet? Das war einmal!

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Selten war der Andrang zu einer Veranstaltung in der Waldschänke so groß. Der Bürgerverein hatte zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen eingeladen. Selbst mit Stehplätzen sind 100 Personen im Saal der Waldschänke die Obergrenze und etliche interessierte Anwohner sind wieder gegangen, weil es keinen Platz mehr gab. Die Zukunft des Heller ist eine Herzensangelegenheit für die Bewohner rings um diesen einmaligen Naturraum.

Veranstaltung Zukunft Heller März 2017

Lesen Sie weiter eine Zusammenfassung der Veranstaltung durch Jutta Dyrchs-Jansen

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Unsere Grenzen sind offen. Kein Stacheldraht, keine Grenzsicherungen, jeder kann rein. Meist sind es die Katzen der Nachbarn, aber auch Waschbär, Fuchs und Wildschwein wurden schon gesichtet und im Winter viele seltene Vogelarten. Wir haben einen echten Multi-Kulti Garten.

Maulwurf

Seit längerem bekommen wir auch schon unterirdisch Besuch aus dem Brachgelände hinter unserem Grundstück. Kleine Erdhügel und Beulen im Rasen deuten darauf hin. Der Maulwurf ist allerdings ein reiner Wirtschaftsflüchtling. Es gibt keinen Krieg auf dem Brachgelände und vor Verfolgung ist er auch sicher, solange er unter der Oberfläche bleibt. Aber bei uns gibt es einfach mehr und dickere Regenwürmer! Einen Antrag auf Asyl nach Artikel 16 unserer Verfassung müssten wir demnach ablehnen. Also ausweisen?

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Am 19. Mai findet die diesjährige montanhistorische Exkursion der AG Umwelt statt. Wohin es geht, wird im aktuellen Blättl verraten (Nr. 107, erscheint Anfang Mai). Interessenten melden sich bitte bei Harald Krauss, Tel.: 880 61 31.

Hier lesen Sie einen Bericht von der Exkursion im vergangenen Jahr:

Silberbergbau am Ufer der Elbe? Ja, den gab es, und sogar über 800 Jahre lang mit nur geringen Unterbrechungen. Die Silberausbeute war teilweise reiner und größer als im Freiberger Revier! In dieser Zeitspanne förderte man etwa 180 Tonnen reines Silber, tausende Tonnen Blei, Zinn, Kupfer und andere Metalle. Dabei kam es auch zu wissenschaftlichen Entdeckungen: 1798 wurde hier zum ersten Mal Coelestin (Strontiumsulfat) gefunden und von der Bergakademie Freiberg wissenschaftlich erforscht und benannt. Die Erzkernzone in Scharfenberg ist etwa 600 m lang, 300 m breit und 250 m tief. Sie liegt in einem Gebiet, wo durch tektonische Einflüsse Erze entstanden sind und reicht vom Erzgebirge über Rothschönberg, Taubenheim, Scharfenberg, Meißen, die Bosel, den Spitzgrund bis nach Moritzburg. Hier wurde in zwei Gruben Roteisenerz abgebaut und verhüttet – Moritzburg hieß bis 1934 bezeichnenderweise Eisenberg.

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KettensaegeAb 1. Oktober ist es wieder soweit, die „Kettensägen-Saison" beginnt! In den letzten Jahren verging bis 1. März kaum ein Tag, an dem man nicht in Hellerau eine Kettensäge hörte und es ist zu befürchten, dass es auch in diesem Herbst und Winter nicht anders sein wird. Seit im Jahr 2010 durch ein geändertes sächsisches Naturschutzgesetz auch die Dresdner Gehölzschutzsatzung gelockert werden musste, meinen Hausbesitzer auf ihrem Grundstück mehr oder weniger alles ohne Antrag fällen oder roden zu können. Ohne Antrag heißt auch, ohne Statistik, aber „gefühlt" haben Baumfällungen in Hellerau deutlich zugenommen, wie Vereinsmitglieder uns immer wieder berichten. Schlimmer noch, nur bei Antragspflicht konnte das Umweltamt auch eine Ersatzbepflanzung fordern. Nun scheint auch das nicht mehr nötig zu sein. Verliert die Gartenstadt langsam ihr Grün?

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