SCHRIFT

25 Jahre ist es her, dass der Verein Bürgerschaft Hellerau gegründet wurde, laut Gründungsprotokoll am 20.März 1991. Aus diesem Anlass hatte der Verein am 20. März 2016 zu einem offenen Frühschoppen in die Waldschänke eingeladen. Und viele kamen. Margit Springer, Vereinsmitglied der ersten Stunde, war gebeten worden, eine kurze Ansprache zu halten. Im Folgenden ist ihr Redemanuskript widergegeben:

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Gäste, liebe Freunde des Vereins,

herzlich willkommen zum Frühschoppen aus Anlass der Gründung unseres Vereins „Bürgerschaft Hellerau e.V.“

Ich wurde gebeten, etwas über den Anfang des Vereins zu sagen, da ich ja von Anfang an dabei war. Ja, das stimmt, das war ich -  und wie! Ich habe deshalb in den alten Vereinsunterlagen, die ich gesammelt habe, herumgestöbert, um das Gedächtnis aufzufrischen. Das hat mich so beschäftigt, dass die alltäglichen Pflichten ins Hintertreffen geraten sind.

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Wer heute durch die Gartenstadt Hellerau geht, der läuft auf der Straße. Die Fußwege sind generell in einem sehr schlechten Zustand. Sie sind nach der Wende nicht besser geworden, eher schlechter, denn es wurde nur geflickt, nie etwas grundhaft erneuert. Einzige Ausnahmen sind die Bereiche rund um den Marktplatz, bei den Hellerauer Werkstätten und entlang des oberen Teils der Karl-Liebknecht-Straße.

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Wer heute mit der Straßenbahn von Hellerau in die Stadt fährt sieht kurz vor dem Abzweig auf der linken Seite eine große gerodete Waldfläche. Im Zuge der periodisch durchgeführten Auslichtung der Wälder hat der Forst auch gleich die Flächen für die zukünftige Gleisschleife am Abzweig gerodet. Kurz nach der Offenlegung des zugehörigen Planfeststellungsverfahrens wurde mit konkreten Arbeiten bereits begonnen. Die neue Gleisschleife wird wohl kommen, auch wenn einige Bürger Einwände erhoben haben.

Rohdung Gleisschleife 2016

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Anfang Dezember wurde im Stadtrat das "Integrierte Quartierskonzept für Hellerau", kurz IQ-Hellerau, verabschiedet. Damit wurde das von der STEG erarbeitete Konzept bestätigt und die für die Förderung durch das Bund-Länder Programm Städtebaulicher Denkmalschutz notwendigen Eigenmittel der Stadt freigegeben. In den nächsten Jahren sollen so private und öffentliche Sanierungsprojekte im Denkmalschutzgebiet Hellerau mit ca. 12 Millionen Euro gefördert werden.

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Verkehrsschild Nur für AnliegerMit Unverständnis und Ärger hatten viele Hellerauer Bürger auf die Entfernung von Schildern reagiert, durch die u.a. die Straßen Am Grünen Zipfel und Am Sonnenhang, statt nur für Anlieger, nun wieder für den Durchgangsverkehr geöffnet wurden. Auch der Bürgerverein missbilligt diese Maßnahme der Stadt und hat in entsprechenden Schreiben an die Straßenverkehrsbehörde und die Abt. Verkehrsplanung um Rücknahme gebeten. Leider ohne Erfolg, die Straßen seien als Ortsstraßen klassifiziert und müssen daher allen Verkehrsteilnehmern offen stehen. Die 30 KM Zone sei als verkehrsberuhigende Maßnahme ausreichend. Kaum anzunehmen, dass sich die Straßenverkehrsbehörde Am Sonnenhang schon einmal vor Ort angeschaut hat. Wer dort 30 kmh fährt ist bereits ein Verkehrsrowdy.

Auf der Brachfläche hinter dem Festspielhaus Hellerau ist in den vergangenen Wochen ein kleines Paradies entstanden: In reihenartig angelegten Hochbeeten wachsen Gemüse und Blumen, unter einem Schutzdach ranken Tomaten empor, Sitzgruppen unter dem Schattendach der umstehenden großen Laubbäume laden zum Verweilen ein. Bei einem Garten-Rundgang erklärt Anna Bründl vom Europäischen Zentrum der Künste Dresden, was hinter dem Golgi-Park, so haben die Gründer ihren Garten getauft, steckt.
Golgi Park

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Ganz von allein ist der Weihnachtbaum nicht vom Markt verschwunden, aber mit ausreichend Helfern und langer Leiter waren  nach einer Stunde nur noch Tannengrün und Feuerholz übrig. Das eine entsorgte dankenswerterweise die Stadt, das andere wird irgendwann in der Holzheizung eines der Helfer in Rauch aufgehen.Abbau Weihnachtbaum 2014

Der diesjährige Weihnachtbaum war ein Prachtexemplar, nach allgemeinem Bekunden der schönste der letzten Jahre. Danke dafür an die freiwillige Feuerwehr Hellerau, denn sie haben den Baum nicht nur abgesägt, am Markt wieder aufgestellt und geschmückt, sondern der Baum stand auch im Vorgarten eines ihrer Kameraden.

Ebenfalls ein großes Dankeschön an die Spedition Junghanns, die wieder unentgeltlich mit LKW und Ladekran die Aktion unterstützte.

Der Baum für dieses Jahr ist übrigens schon reserviert! Er steht noch bis Ende November in Rähnitz auf dem Bauernweg bevor er für einige Wochen unseren Markt schmücken darf.

 

Am Montag, 15. Dezember 2014, fand in der Klotzscher Christuskirche eine Gesprächsrunde von Bürgerinnen und Bürger des Dresdner Nordens mit Vertretern von Politik, Verwaltung und Polizei statt. Das Thema war die Errichtung eines Asylbewerberheimes an der Karl-Marx-Straße in Klotzsche.

Eingeladen hatten dazu praktisch alle Parteien, Vereine und Initiativen im Dresdner Norden, u.a. auch die Bürgeschaft Hellerau e.V.

Im Anhang veröffentlichen wir das Protokoll der Veranstaltung.

Anhänge:
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Silvestermüll vom GondlerDas neue Jahr hat für den Hellerauer Gondelteich schlecht begonnen. Silvesterfeiernde haben eine ziemliche Schweinerei hinterlassen: Bierflaschen, Dosen, Knaller- und Raketenreste, ausgebrannte Bengalos, u.s.w. Und dies nicht nur auf dem Parkgelände, sondern schlimmer noch, auf der dünnen Eisfläche des Gondlers, eine hochtoxische Mischung für Fische, Frösche und sonstige Teichbewohner.

Wer am Gondler feiert, sollte hinterher seinen Müll auch wieder beseitigen. Die Einstellung „mir doch egal, meinen Dreck sollen andere wegmachen", ist kurz gesagt asozial.

kreative Rechen-TechnikDa bei steigenden Temperaturen der Müll im Gondler zu versinken drohte und nicht zu erwarten war, dass die Verursacher sich kümmern würden, mussten ein paar rüstige Rentner vom Bürgerverein mit kreativer Methode den Müll vom Gondler fegen.Gruppenbild mit Leiter

Es bleibt zu hoffen, dass der eine oder andere von der Silvester Party dies liest und zu später Einsicht kommt. Besser wäre es noch, wenn sie tätige Reue zeigen würden, z.B. beim Frühjahrsputz des Bürgervereins.

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